Vom Schiff zum Haus

Das Projekt „Vom Schiff zum Haus“ ist eine architektonische und gesellschaftliche Untersuchung über neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens.

Anhand zweier Wohnprojekte in Norwegen – den Årvollskogen-Wohnungen in Oslo von Jensen & Skodvin Architectsund den Wohnungen in der Haugesundsgate in Stavanger von Helen & Hard – analysiert die Arbeit, wie Architektur Gemeinschaft, Individualität und Identität beeinflusst.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kollektives Wohnen in Zeiten von Isolation, Migration und wachsender Urbanisierung neu gedacht werden kann. Die Studie vergleicht räumliche Organisation, soziale Strukturen und symbolische Elemente beider Projekte und interpretiert sie als architektonische Spiegel des zeitgenössischen Lebens.

Der abschließende Essay zieht eine poetische Parallele zwischen dem Haus und dem Schiff – als Metaphern des Lebenswegs, der Bewegung und des Ankommens. So wird das Wohnen als eine Reise verstanden: zwischen Gemeinschaft und Rückzug, zwischen Sicherheit und Freiheit.

Dieses Projekt ist Teil meiner kritischen und theoretischen Arbeit und reflektiert meinen Anspruch, Architektur nicht nur als gebautes Objekt, sondern als kulturelles und soziales Phänomen zu verstehen.

Projekt: Vom Schiff zum Haus. Del barco a la casa
Typ: Architektonische Kritik / Theoretische Forschung
Ort: Norwegen (Oslo & Stavanger)
Jahr: 2018–2019
Autor: Eduardo Bermúdez Castellano
Themenschwerpunkte: Architektur und Gesellschaft, kollektives Wohnen, Symbolik, soziale Räume